Das Costa Concordia Unglück – der totale Vertrauensmissbrauch

Heute auf den Tag genau vor zehn Jahren passiert das, was sich in der modernen Kreuzschifffahrt keiner wünscht und in dem Ausmaß keiner für möglich gehalten hätte. Die Costa Concordia rammt vor der italienischen Insel Giglio einen Felsen, wird über 70 Meter an der Seite aufgerissen und neigt sich zur Seite. Auf dem Schiff kämpfen Crew-Mitglieder und Passagiere um ihr Leben. Am Ende sterben 32 Personen.

Dafür verantworten muss sich der Kapitän des Schiffs, Francesco Schettino. 2017 wurde er in letzter Instanz unter anderem wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung sowie Körperverletzung zu 16 Jahren Haft verurteilt.

Für mich als ehemaliger Seefahrer ist das Verhalten des Kapitäns unverständlich. Jeder der ein Schiff besteigt, muss dem Kapitän vertrauen. Wir als Crew-Mitglieder legen in dem Moment, indem wir unseren Dienst antreten und das Schiff betreten unser Leben in die Hände des Kapitäns. Wenn der Mist baut, dann geht es nicht nur um Millionenhöhe. Es geht um Menschenleben. Das Beispiel der Costa Concordia hat das traurigerweise ganz deutlich gezeigt. Gerade Vertrauen ist innerhalb der Crew die Basis für ein verantwortungsvolles Miteinander. Die weiteren Säulen sind Respekt und Wertschätzung. Zu genau diesen Themen spreche ich als Keynote Speaker bei Speakers Excellence in dem folgenden Video.

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