AIDAradio Prime Time Show – Gäste und Themen KW 02

Die neue Woche steht vor der Tür. Bereits heute, am Sonntag, habe ich den Redaktionsplan für die anstehende Prime Time Show Woche bei AIDAradio vor mir liegen und freue mich auf die Gäste und die Themen:
Montag: Kevin Neon (DJ & Musikproduzent) mit dem ich gemeinsam einen Einsatz an Bord hatte und der das Brauhaus (ein Restaurant und eine Event-Location an Bord) gerockt hat wie irre.

Dienstag: Thema Achtsamkeit bei AIDA

Mittwoch: Wolfgang Pichler (Hotel Direktor / General Manager) mit dem ich zusammen in der Karibik an Bord von AIDAluna war und der witzigerweise nur eine gute Stunde von mir entfernt wohnt – in Saalbach im Salzburger Land (Österreich)

Donnerstag: Sandra Neffgen (Head of Shore Excursion Programm) – alles rund um das Thema Ausflüge in den Destinationen

Freitag: Wanda Kay (Sängerin und Show-Granate)

Interview Tipp Radio und Podcast

Bei den Interviews mit meinen Gästen bekomme ich von den lieben Kollegen aus der Redaktion einen „roten Faden“ an die Hand. Gerade bei Interviews ist der wichtig. Was bedeutet das? Sie erstellen mir ein Info-Sheet und eine Handvoll Fragen, mit denen ich das Interview locker über die Bühne kriege. Aber wovon lebt ein Interview? Es lebt davon, dass es sich nicht wie ein Interview anhört, sondern wie ein Gespräch klingt. Gerade in Zeiten von Podcasts, in denen jeder, der Lust hat, eine eigene „Radio-Show“ veröffentlichen kann, gibt es sehr viele Interviews, die wir uns anhören können. Ich selbst war vor ein paar Monaten in genau so einem. Derjenige der mich interviewt hat, ist kein gelernter beziehungsweise erfahrener Interviewer. Er hat sich vorher schlau gemacht, was ich so tue, hat sich einen Fragenkatalog aufgeschrieben und hat den „abgearbeitet“.

Das Problem ist: Das „Abarbeiten“ hört man. Es klingt nicht nach einem fließenden Gespräch, sondern abgehakt. Fragen kommen wie aus dem Nichts (was man durchaus als Stilmittel einsetzen kann, aber in Maßen). Es gibt keinen Bezug auf eine Antwort oder ein Thema, das wir ein, zwei Fragen zuvor angesprochen hatten.

Deswegen ist mein ganz klarer Standpunkt bei Interviews: Zuhören! Nur wer zuhört, kann auf Antworten eingehen, nachhaken und so noch ein bisschen mehr entlocken, mehr Persönlichkeit aus dem Gegenüber herausholen. Natürlich gehört recherchieren und Vorarbeit zu einem guten Interview. Allerdings sollte sich jeder Interviewer Spielraum für Nachfragen lassen und die Ohren spitzen. Oft fällt etwas in einem Nebensatz, auf das ich eingehen kann. Um mein Gegenüber nicht zu unterbrechen, habe ich immer Stift und Zettel vor mir liegen (oder iPad und Apple Pencil) und mache mir eine kurze Notiz, um den Gedanken nicht zu vergessen. So entsteht nicht nur ein gutes Gespräch, sondern ich zeige meinem Gast Wertschätzung. Denn ich höre ihm zu und gehe auf das Gesagte (und somit auf ihn) ein. (tj)

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